25 Jahre Stammtisch "Chronik"

 

  
 

25 Jahre Stammtisch „Alte Bräuche“
Es war Di der 25.9.1979 als sich 15 Kerwa-Burschen nach der Kerwa im Gasthof
Keiner trafen, um so richtig über die ausgelassenen Kirchweihbräuche nochals zu
reden. Die Freude über die Aktivitäten der Kerwa und der Zusammenhalt war so
groß, dass man sich noch an diesem Abend entschloss einen Stammtisch zu gründen.
Ein Name war auch schnell gefunden---,,Alte Bräuche“---- sollte er heißen,- dass das
Motto des Stammtisches werden sollte. An diesen Abend wählte man zugleich einen
1. Vorstand und Kassier, dies war in einer Person unser Robert Sandel, der den
Posten des Vorstandes bis auf heute nach 25 Jahren durch gehend führt.
Ihm ist es mit großem Anteil zu verdanken das es dem
Stammtisch heute überhaupt in dieser Form gibt.
In den Jahren der Gründung stand die Durchführung des Kirchweihbrauchtums an erster Stelle. Diese Aktivitäten fanden so großen Anklang, das sich in den Folgejahren 8 weitere Burschen dem Stammtisch anschlossen, so dass sich die Mitgliederzahl auf 23 Personen steigerte.
Unvergesslich ist bis heute unser erstes Geger-Rausschlagen, dass unser damaliger Wirt ‚der Keiners Korla mit so einem kräftigen Schlag versetzte dass ihm dabei die Hose von hinten aufplatzte. Den Geger jedoch traf er nicht. Eine Tradition war es stets die Geger am Kerwa-Freitag-Abend aus dem Seebachgrund zu erschachern, dass einige male mit recht rasanten Ablauf endete
In den Folgejahren verlagerten sich die Interessen des Stammtisches auch auf andere Freizeitaktivitäten. So wurde im Jahr 1984, das erste Stammtisch-Fußballturnier zum 5 —jährigen des Stammtisches durchgeführt.
Es folgten bis 1994, dem 15-jährigen des Stammtisches insgesamt 6 Fußballturniere, wobei der Höhepunkt dieses Turniers das Einlagespiel, die ehemalige Landesliga Mannschaft gegen die AH des TSV war. Bei diesem Turnier wurden auch mit Spenden die beiden örtlichen Kindergärten bedacht.
Die gesellschaftlichen Belange umfassen nicht nur das wöchentliche Treffen zum Stammtisch bei ‚ Korla“, es wurden auch regelmäßig 2x im Jahr ein Kartel-Steigerrennen ausgespielt, das mit einer ordentlichen Brotzeit endete.
Ein unvergessliches Ereignis bleibt bis heute die Planung und Grundsteinlegung unseres Stammtischheimes „Zum Hirschen“ am 1 .April 1987 am Ende des
Hannberger-Weges auf der Ranch vom Keiners Korla.
Alljährlich wurde jeweils am Jahresanfang eine Sau geschlachtet.
Dieses Schlachtfest begann früh mit Kesselfleisch und endete am Abend mit frischen gebratenen Rippchen mit Kloß und Kraut recht fröhlich.

Die aufgearbeitete Sau diente auch für reichlich Brotzeit in den folgenden Monaten an Stammtischabenden.
Unsere 3 Tagesausflüge nach Hamburg und Berlin regen heute noch des Öfteren eine freudige Unterhaltung an Stammtischabenden an.
An dem Bergkerwabesuch am Pfingstmontag zum Frühschoppen wurden wir stets von den angrenzenden Tischen beneidet, wenn wir unsere Brotzeit mit etlichen Ring-Stadtwurst und ganzen Sausack (Dümpfel) auspackten.
Die Grillfeste, die seit Jahren an der Waldschänke vom Robert stattfinden,
haben stets großen Anklang.
Hierzu ist stets der komplette Stammtisch mit Kind und Kegel eingeladen.
Im Sommer zu idealen Kellerzeit findet auch ein Stammtisch am Keller in der
Kapellenstrasse eines Stammtischmitgliedes statt.
Ein Treffen mit der Stadt Kulmbach die mit ihrem Oberbürgermeister überraschend anwesend waren,gab uns großen Anlass unseren Bürgermeister Baumüller eilenst auch herbei zuholen. Zu einem Gegenbesuch in Kulmbach, zudem wir eingeladen waren ließen wir uns es nicht nehmen ein lebendiges Spanferkel mit zubringen.
Am Dorffest beteiligt sich der Stammtisch indem er eine ganze Sau im Schlossgraben grillt, die zur frühen Morgenstunde am Grill aufgespießt wird und dann rechtzeitig zum Mittag fertig ist.
An den Wandertagen beteiligten wir uns stets mit großem Interesse, wo wir 1985 mit 241 Teilnehmern den 1. Rang unter den Vereinen im Ort belegten Nicht zu vergessen sind auch Weinfahrten nach Eschemdorf die bis auf heute noch recht freudige Erinnerungen erwecken lassen.
Einige Faschingfeten wurden beim Keiners Korla veranstaltet. Mit der Bolognese, die durch Küche und Schlachthaus ging kehrte so mancher mit einem Zapfen Wurst oder Hähnchenschenkel aus der Küche zurück
Kegelabende sind stets im Jahresprogramm mit enthalten.
Das Sackfischen in der Gegend der Röhrbruckn das jeweils Mitte November stattfand, ist heute noch ein freudiges Ereignis unserer Kinder.
Zum Jahresabschluss trifft man sich noch einmal gemeinschaftlich, um über das zurückliegende Jahr noch einmal mit Bildern ‘und Texten sich freudig aus zutauschen.
Im Stammtisch wurden 2 Ehrenmitglieder ernannt, es sind dies Keiner Konrad und Baumüller Willi
In den 25 Jahren waren folgende Wirte auf dem Gasthaus Keiner. 1, Keiner Konrad bis 1984, 2, Hubben Manfred bis 1987, 3, Keiner Konrad bis 1992, 4, Dresel Karl bis 2003, 5, Husegin Saum (bis heute) Die 15 Gründungsmitglieder waren:
Sandel Robert, Sandel Hans, Sandel Harald, Wagner Andreas
Holzmann Norbert, Holzmann Klaus, Beck Georg
Warter Willi, Warter Hans, Schmitt Rudi, Böhm Otto
Fuchs Josef, Wahl, Georg, Keiner, Manfred, Müller Georg, Folgende 8 Freunde gleicher Interessen schlossen sich in den Folgejahren dem Stammtisch an:
Müller Theo, Müller Jürgen, Schmilinsky Wolfgang, Keiner Siegfried,
Schleicher Konrad, Gumbert Manfred, Weber Hans, Sauer Siegfried. Heute besteht der Stammtisch aus 21 Mitgliedern.
Röttenbach im März 2004 Der Schriftführer


 


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